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 Jesko Narcc

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Jesko

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Anzahl der Beiträge : 15
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Alter : 22

BeitragThema: Jesko Narcc    Fr Jul 05, 2013 12:35 pm

JESKO NARCC

VORNAME
"Herzlich Willkommen im rasenden Bisofank-Express! Mein Name ist Jesko, ich bin heute ihr Reiseführer - Krikrikri!"
Das ist wohl die wahrscheinlichste Art und Weise, wie man diesen komischen Zeitgenossen hier zum ersten Mal kennenlernen könnte. Immerhin gehört es für ihn in seiner Berufung dazu sich bei einer Begegnung erst einmal vorzustellen. Der Name, den man dann zu hören bekommt ist nicht wirklich kurios, aber auch nicht gerade alltäglich. Dennoch behält mein einen kurzen und klangvollen Namen wie Jesko wohl gut im Gedächtnis, was bei diesem jungen Mann hier vielleicht gar nicht so falsch ist. Außerdem kann man nicht leugnen, dass dieser Name recht gut zu dem Grauhaarigen passt, besonders von der Bedeutung her. "Jesko" bedeutet nämlich so viel wie "Der Friedfertige", "Der Mutige", oder "Der Kampferprobte", alles Eigenschaften, die in gewisser Weise auf den Mann zutreffen.

NACHNAME
"Kri? Mein Nachname? Nunja, wenn du viel herum gekommen bist und auf spannende Abenteuergeschichten stehst, hast du ihn vielleicht schonmal gehört. Gestatten? Vor dir steht der Erbe der Weltenbummler-Familie Narcc!"
Und auf diesen Namen ist der selbsternannte Taxifahrer auch tierisch stolz. Immerhin ist er als der offizielle Erbe der Familie auch derjenige, der die Traditionen seiner Vorfahren weitertragen muss. Das mag vielleicht eine große Verantwortung sein, doch für den Grauhaarigen ist es mehr ein Privileg oder Beweis dafür, dass er würdig ist diesen Namen zu tragen. Wenn mann das alles hört könnte man fast meinen, dass dieser komische Kerl aus einer angesehenen Adelsfamilie stammt, doch da irrt man sich. Die Narccs bewegten sich in vollkommen anderen Kreisen. Aber keine Sorge! Über diese Familie wirst du im Laufe der Zeit noch einiges mehr erfahren...

SPITZNAME
"Kri!! Ich liebe es anderen Leuten Spitznamen zu verpassen! Selbst gesammelt habe ich natürlich auch schon welche, wer denn nicht? Vielleicht sollte ich mir mal einen Künstlernamen zulegen und ihn als Nummernschild am Karren anbringen? Ja, jeder in der Stadt würde dann wissen, dass Jesko wieder seine Geschichten verbreiten würde! Was für eine tolle Vorstellung..."
Die Sache mit den Spitznamen beginnt bereits in Jeskos frühster Kindheit. Sein Vater pflegte nämlich immer, ihn bei einem besonderen Namen zu rufen. Ein Ausdruck, der den Charakter des Jungen wirklich wunderbar unterschreibt: Wiesel. Wann auch immer der Vater etwas von seinem Sohn wollte, zu jeder Zeit fiel dieser Spitzname. Und so wurde es für Jesko zur Gewohnheit. Nach dem Tod des Vaters wollte der Junge jedoch nicht, dass dieser Kosename in Vergessenheit gerät. Also kommt es heute noch vor, dass er sich als "Jesko, das Wiesel" vorstellt.

Ein ganzer Haufen von Spitznamen zeigt sich, wenn man Jeskos Namen einfach abkürzt. Vor allem seine Mutter neigte dazu ihn mit diesen Verniedlichungen anzusprechen. Immerhin lässt sich aus dem Namen doch mehr rausholen, als man zuerst vermuten würde. So entstanden Namen wie Eski, Esko, Kiki, Koko oder auch Jess, die der Junge oft zu hören bekam, wenn er wiedermal seinen Heimatort besuchte.

Nicht wirklich ein Kosename, aber dennoch etwas, das der Reisende häufig vernimmt, ist "Herr Kutscher". Immerhin kennt nicht jeder, der im Bisofank-Express mitfährt seinen Namen. So greifen die meisten Passagiere auf das naheliegenste und rufen ihn einfach bei seinem Beruf, nur, dass sie höflicherweise noch ein "Herr" davorsetzen. Natürlich gibt es unter den Mitfahrern auch noch einige Ausnahmen. So gab eine Person, die fast schon Stammgast im Biso-Karren ist, dem Taxifahrer ein paar außergewöhnliche Namen. Anders als die meisten anderen verzichtete dieser Mann nämlich von Anfang an auf jegliche unpersönliche Phrasen und nannte ihn einfach Jechu, oder sogar Jechuchu.

ALTER
"Krikrikrikri! Neugierig geworden? Willst du mich jetzt ausfragen? Nur keine falsche Scheu! Ich mag neugierige Leute. Wunder dich nur nicht. Meine eigene Geschichte erzähle ich nämlich nur außerordentlich selten. Viel zu sagen ist da eh nicht, immerhin gibt's mich erst seit 18 Jahren."
Was? So ein junges Alter erwartet man nicht bei jemandem, der Leute durch die Welt kutschiert? Junge Leute hätten besseres zu tun als so einer Berufung nachzugehen? Bei Jesko hat man sich da aber gehörig geschnitten. Zum einen kann der junge Mann sich überhaupt nicht vorstellen irgendetwas anderes zu tun und zum anderen, also bitte! Sieh ihn dir an! Sieht er wirklich älter aus, als er in Wahrheit ist? Er steht in der Blüte seiner Jugend!

GEBURTSTAG
"Geboren wurde ich am 15.Mai. Vor dir steht also ein waschechter Stier! Also nimm dich in Acht. Ich hab genauso viel Kraft wie das Bisofank vor diesem Wagen hier! Kri? Warum ich den Karren dann nicht selber ziehe? Tja, das ich wirklich eine gute Frage..."
Auch wenn der Abenteurer den magischen Kräften der Sternzeichen keinen Glauben schenkt, spielt er trotzdem gern mit dem Gedanken als ein Tier verkörpert zu werden. Zwar mag so ein Stier nicht ganz zu ihm passen, einige Eigenschaften dieses kraftvollen Vierbeiners kann man aber auch an Jesko erkennen: Stur ist der Grauhaarige zum Beispiel alle Male. Noch dazu scheint es doch irgendwie schicksalhaft zu sein, dass ausgerechnet der Fahrer eines Bisofank-Wagens das dem Zugpokemon doch so ähnlichen Tier als Sternzeichen hat.

HERKUNFT
"Wo ich herkomme fragst du? Nun einen Heimatort habe ich nicht, dieser Karren hier ist mein einzig wahres Zuhause, vom Beginn meines Lebens bis zu dessen Ende."

Nun, die ganze Wahrheit ist das natürlich nicht. In gewisser Weise stimmt es aber: Schon seit seiner frühsten Kindheit fährt der junge Mann mit diesem Wagen durch die Welt, demnach hat er auch keine Stadt, die er sein Zuhause nennen könnte. Dennoch hat natürlich jeder einen Geburtsort und auf der Kutsche geboren wurde der Grauhaarige schließlich nicht. Entgegen aller Erwartungen wurde er sogar in der größten und modernsten Stadt Einalls geboren: Stratos City. Dort blieb er jedoch nicht lange, weshalb dieser Ort nichts weiter als seine offizielle Herkunft ist. Seine Heimat, sein wahres Zuhause, der Platz mit dem er sich wirklich verbunden fühlt ist nur eines: Der hölzerne, klappernde Wagen mit den großen, abgenutzten Rädern, der schönen Sitzfläche für den Reiter, auf der er so viele Geschichten hörte und erzählte und natürlich der große, dachlose mit grauen Planen überzogene Anhänger, in dem schon zahlreicher Pasagiere, Lebensmittel, Pokemon und sogar der ein oder anderer Schatz durch die Weiten der Welt gefahren wurden. Das alles zusammen bildet den unverkennbaren Karawanenwagen, der für Jesko zu einem der wichtigsten Dinge im Leben gehört.

BERUFUNG
"Kri? Was ich so den ganzen Tag treibe? Siehst du doch! Ich bin der zuverlässige Fahrer des Bisofank-Express! Was noch? Reicht dir das etwa nicht? KriKriKri... Ich würde mich noch als Geschichtenerzähler bezeichnen, immerhin reise ich viel umher und teile die Sagen, die ich hier und dort aufschnappe, mit jedem, den ich treffe. So als waschechter Weltenbummler kommt man halt viel herum und erlebt 'nen ganzen Haufen an Abenteuern. Kennst du das Lied 'Eine Kutschfahrt, die ist lustig, eine Kutschfahrt, die ist schön'? Man sollte dem Text nicht jederzeit und ausnahmslos Glauben schenken..."
Wo andere Arenen besuchen, um Arenaleiter zu besiegen und irgendwann Champ zu werden, Pokemon erforschen oder an Wettbewerben teilnehmen, sitzt Jesko in seiner Kutsche und fährt quer durchs Land. Der Name seines kleinen Ein-Mann-Unternehmens lautet "Der Bisofank-Expres". Wirklich als Arbeit oder Beruf kann man diese Tätigkeit jedoch nicht bezeichnen. Gewöhnlich verdient der Grauhaarige mit seinem Shuffle-Service nämlich keinen einzigen Poké. Vielmehr fährt er Reisende, Abenteurer oder wen auch immer völlig kostenlos von A nach B und nicht nur das! Der Bisofank-Express ist nicht nur ein Personentransport, sondern ein Lieferservice für sämtlichen anderen Kram, den man sich vorstellen kann. In der Pokeball-Fabrik werden Aprikokos benötigt? Kein Problem! Eski erledigt es. Vielleicht nicht so schnell wie die Luftpost, aber seine Ware kommt immer unbeschädigt an. Und auch die Passagiere fährt er immer möglichst verantwortungsbewusst herum. Jedenfalls bemüht er sich darum. Nun fragt man sich nur, warum das Ganze? Was hat dieser komische Kerl davon? Ganz einfach: Es ist seine Leidenschaft! Dieser Wagen und all die Abenteuer, die er in ihm erlebt hat, erfüllen ihn mit Stolz und Freude, sodass er das Gefährt für nichts auf der Welt hergeben würde. Noch dazu sieht er keinen Grund darin sich von anderen für so eine Kleinigkeit bezahlen zu lassen. Immerhin kann er an seine Mitfahrer auch gleich all die Geschichten weitererzählen, die er kennt und verbreiten möchte. Immerhin liegt es in der Tradition der Narcc-Familie dies zu tun. Damit schlägt er 2 Yanma mit einer Klappe und ein drittes kommt sogar noch hinzu! Abenteuerlustig ist der junge Mann nämlich obendrein, wodurch das Reisen im Karawannenwagen für ihn die Erfüllung seiner Träume ist. Freiheit und Abenteuer - Zwei Dinge, die der Weltenbummler vom ganzen Herzen liebt.


SOZIALE DATEN

FAMILIE
"Familie? Natürlich habe ich eine Famile, genau wie jeder andere Mensch auch. Manch einer leugnet seine Herkunft, der andere kennt sie nicht, doch zum Schluss hat wohl jeder etwas, das er eine Familie nennen kann. Und so natürlich auch ich! Ich muss sogar sagen, dass ich ziemlich stolz auf meine Abstammung bin. Es erfüllt mich mit Freude von mir sagen zu dürfen, ein Narcc zu sein!"
Ja, Familie ist etwas, das dem jungen Geschichtenerzähler überaus wichtig ist. Immerhin ist sie der Grund dafür, warum er heute so ist, wie er ist und vor allem WAS er ist. Eine Person im Leben des 18-jährigen spielte nämlich eine bedeutende Rolle im Werdegang des Weltenbummlers. Dieser ganz besondere Jemand ist niemand geringeres als Nautilus Narcc, der Vater dieses merkwürdigen Zeitgenossen. Dieser Mann ist es, mit dem Jesko die meiste Zeit seines Lebens verbrachte. Er lehrte ihn das Lesen und Schreiben, zog ihn auf und zeigte ihm die unendliche Welt. Nautilus war wohl die Person, die Jesko am meisten geprägt hat. Aus diesem Grund respektiert der Kutscher seinen Vater auch aus dem tiefsten Inneren seines Herzens heraus. Nicht ohne Grund hat er nach seinem Tod das "Unternehmen" übernommen. Man kann wirklich sagen, dass Eski eine Menge von seinem Vater vererbt und mitgenommen hat, denn nicht nur von der Tätigkeit, sondern auch vom Charakter her nehmen sich Vater und Sohn nicht viel. So war Nautilus ein gutherziger, abenteuerlustiger Mann, der stets eine spannende Geschichte auf Lager und einen frechen Witz auf der Zungenspitze liegen hatte. Und so wie es sich gehört, eifert Jesko seinem Vater nach, möchte werden wie er und vor allem auch seinen Traum weiterleben: Die Welt umreisen.

Wo ein Vater ist, muss natürlich auch eine Mutter sein. Doch die Eltern des Jungen könnten wohl unterschiedlicher nicht sein. Nautilus Narcc und Nara Lloyd sind wie Tag und Nacht. Er ein freiheitsliebender Abenteurer und sie eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Wie zwei so ungleiche Personen zueinander finden und eine Familie gründen konnten, fragt man sich? Nun, in Wahrheit hatte sie es wohl nie wirklich vor. Immerhin sind sie überhaupt nicht verheiratet und auch so haben sie sich nach Jeskos Geburt kaum noch gesehen. Es war lediglich das ungewollte Kind, das sie schließlich zusammen hielt. Zwar blieb der Junge größtenteils, ganz entgegen der Meinung der Mutter, an der Seite seines Vaters, dennoch sollte er seine Mutter kennen und schätzen lernen und nicht ohne sie aufwachsen. Doch was Eski da kennenlernte, war alles andere so "cool" wie der Vater. Immerhin hielt Nara nichts von Abenteuern und Nervenkitzel. Sie war eine sehr ernste, seriöse Frau, die den Sohn am liebsten Zuhause behalten und zu einem Geschäftsmann gemacht hätte. Geld und Erfolg spielen im Leben der Frau immerhin eine riesige Rolle, weshalb sie auch so versessen auf ihren Beruf ist. Es kam nicht oft vor, dass Jesko sie lächeln gesehen hat...

Natürlich geht die Geschichte der Narcc Familie noch viel weiter zurück, was man von einer waschechten Geschichtenerzähler-Familie auch hoffen möchte! So könnte man noch einige andere, bereits verstorbene Familienmitglieder aufzählen, von denen Jesko schon eine Menge gehört hat. Den ganzen Stammbaum zu erklären, würde an dieser Stelle jedoch zu lange dauern. Aber immerhin nennt der junge Mann sich selbst nicht umsonst Geschichtenerzähler! Lernt ihr ihn kennen, kann es gut möglich sein, dass ihr noch ein paar weitere Narccs vorgestellt bekommt. Dazu müsst ihr nichts weiter tun, als euch hinzusetzen und die Fahrt genießen..

FREUNDE
"Freunde? Jeder, der bei mir mitfährt und Geschichten lauscht ist mein Freund!"
Für Jesko braucht es nicht viel, um eine andere Person als Freund zu bezeichnen. So spricht er jeden neuen Bekannten, wenn dieser denn nett erscheint, schon nach kurzer Zeit mit "Mein Freund" an. Immerhin kann der Kutscher aufgrund seiner offenen, aufgeschlossenen Art gar nicht anders. Für ihn wird ein Fremder schnell zum Freund, da braucht es gar nicht mehr als ein nettes Lächeln. Doch natürlich hat auch Jesko Personen und Wesen, die ihm noch ein Stück mehr am Herzen liegen. Bekanntschaften, die auch Außenstehende schließlich als echte Freundschaft bezeichnen würden. An erster Stelle stehen hierbei seine Pokemon. Ja, seine Teampartner sind wirklich etwas ganz besonderes für Jesko. Was wäre er schon ohne diese tapferen Kameraden? Desweiteren gehören auch die Personen, die der Weltenbummler gerne als Stammgäste bezeichnet zu seinen wahren Freunden. Leute, die er schon einige Male herum gefahren hat. Mit denen er einen ganzen Haufen Geschichten geteilt und Tage verbracht hat. Gesichter, die er überall auf der Welt wiedererkennen würde. Dazu gehört auch die Person, der Jesko das "Jechuchu" zu verdanken hat. Der etwas verrückte und ziemlich komische Schausteller mit dem frechen Pluadagei - Nasi Chatereh!

RIVALEN
"Krikrikri! Die Pokemon-Trainer da draußen haben solche Rivalen, doch warum ich? Soll es etwa zu einem Kampf der Geschichtenerzähler kommen? Das wäre doch absurd! Immerhin arbeitet jeder Geschichtenerzähler doch mit dem anderen Hand in Hand! Wir verfolgen ein und dasselbe Ziel, ganz ohne Rivalität!"
Zwar hat Jesko in seinem Leben noch  kaum einen anderen Weltenbummler getroffen, dennoch ist er sich in dieser Sache vollkommen sicher. Was würde es einem Erzähler denn bringen mit einem anderen zu wetteifern? Jeder verbreitet die Geschichten wo er nur kann, das ist das große Ziel eines jeden Berichtenden. Und um die spannenden Sagen und Legenden unters Volk zu bringen braucht es keine Rivalität, sondern Zusammenarbeit. Deshalb kann Jesko guten Gewissens behaupten keinen einzigen Rivalen zu haben.

FEINDE
"Feinde, die gibt es. Sie lauern überall, versteckt zwischen Bäumen und Büschen am Wegesrand. Und dann KRACH!! Mit einem Mal springen sie aus den Schatten hervor und überfallen dich, noch bevor du Ruckzuckhieb sagen kannst."
Es gibt weniges auf der Welt, was Jesko wirklich hasst. So gibt es auch nur wenige Leute, die er Feinde nennen würde. Doch handvoll sind es, die dem Karrenfahrer wirklich zu schaffen machen. Diese hasst er, jagt er, wenn er sie sieht, wünscht ihnen sogar den Tod. Was? So etwas hättet ihr dem netten Kutscher gar nicht zugetraut? Es stimmt wohl, Eski ist wirklich nicht der Typ von Mensch, der von Hass und Zorn getrieben wird. Doch diese Wut, diese Feinschaft ist tief in seinem Inneren verankert. Er kann diesen Groll nicht loswerden. Dazu war das, was geschah viel zu schrecklich und unverzeihlich. Von was für Personen wir hier sprechen? Nun, es sind Diebes- und Räubergruppen, die an Wegen und Straßen auf der Lauer liegen und nur auf ihr nächstes Opfer warten. Ohne Gnade überfallen Reisende und oft auch Handelswagen, die Waren von einer Stadt zur anderen befördern. Mit diesen Verbrechern hatte Jesko schon einige Male zu tun. Immerhin schreit ein solcher Karren förmlich nach wertvollen Schätzen! Meistens gelingt es dem Kutscher dann auch die Meute in die Luft zu schlagen. Meistens, jedoch nicht immer. So kam es bereits einmal zu einem tragischen Erlebnis, dass Jesko nicht vergessen kann. Damals schwor er Rache. Und diese Gefühle bringen ihn schließlich dazu seiner Wut freien Lauf zu lassen...


EIGENSCHAFTEN

AUSSEHEN
"Was? Ich sehe aus wie ein Pokemon? Krikrikrikri! Nun, was ist denn daran so schlimm?"
Wenn man eines mit Sicherheit sagen kann, dann, dass Jesko auf gar keinen Fall normal aussieht. Egal wohin er kommt, er springt ins Auge. Und das liegt nicht nur an seinem eigenwilligen Kleidungsstil. Das Ganze beginnt schon im Gesicht. Die Augen des 18-jährigen haben eine so dunkle Farbe, dass sie fast schon wie schwarze Knöpfe erscheinen. Seine Nase würde man wohl als Stupsnase bezeichnen, hinzu kommt ein großer Mund, in den das breite Grinsen fast schon eingemeißelt scheint. Das wirklich auffällige Merkmal sind aber die "Schnurrhaare" auf seinen Wangen, die wirklich stark an die eines Pokemon erinnern. Warum ein Mensch solche hat? Man weiß es nicht. Fakt ist aber, dass Jess seinem Wiesenior damit ungemein ähnlich sieht. Und nicht nur das: Es verleiht dem Reisenden auch ein wenig das Aussehen eines wilden Abenteurers, der irgendwo unter Pokemon im Wald oder Bergen lebt. Eine Vergleich, den der junge Mann gar nicht mal so schlecht findet.
Dieser Eindruck wird durch die langen dunklegrauen Haare noch einmal verstärkt, die er zu einem einfachen Zopf zusammengebunden trägt. Trotz allem stehen einige zu kurze Haare nach außen hin ab und sehen so fast wie eine Mähne aus. Abgerundet wird Jeskos Aussehen schließlich durch seine Kleidung, die sein ganzes Auftreten noch einmal unterstreicht. Denn auch hier scheint der Weltenbummler sich an seinem Pokemon-Freund zu orientieren. So trägt er ein langes Oberteil aus braunem Fell, das ausgefranzt über einer weiten, grau weißen Hose endet. Dazu trägt er Handschuhe, die nicht nur seine Hände, sondern auch seinen ganzen Unterarm und Ellenbogen überdecken. Auch diese bestehen aus braunem Fell und erinnern an die Pfoten eines Pokemon. Immerhin befinden sich an deren Enden sogar kleine Krallen, die zwar nur aus Stoff bestehen, aber dennoch ziemlich echt wirken. So kann man wirklich sagen, dass Eskis Aussehen voll und ganz an ein Pokemon erinnert, was anderes wollte der junge Mann auch überhaupt nicht erreichen. Das einzige, was schließlich nicht wirklich auffällig an ihm ist, ist seine Körpergröße. Mit 174 Zentimetern gehört er nämlich weder zu den großen, noch zu den wirklich kleinen Leuten. In diesem Punkt ist er einfach eines: Völlig normal.

CHARAKTER
"Kri? Wie hast du mich gerade genannt? Komisches Noctuh? Krikrikrikri! Nun, vielleicht hast du gar nicht so Unrecht."
Komisches Noctuh - Die ersten Worte, die den meisten Leuten einfallen, wenn sie den Karrenfahrer das erste Mal erblicken. Wie oft sieht man schon einen Reisenden, der sich genau wie sein Pokemon kleidet? Vielleicht sogar nur einmal im Leben. Schon allein das macht den Kutscher zu etwas besonderem. Doch es gibt noch viele weitere Dinge, die den jungen Mann ausmachen. Immerhin hat jeder Mensch eine Persönlichkeit, die ihn einzigartig werden lässt.

Das erste, was einem an Jesko wohl neben seinem gewagten Kleidungsstil auffällt, ist sein warmes, freundliches Lächeln, das er fast immer an den Tag legt. In erster Linie ist der Abenteurer nämlich ein freundlicher Zeitgenosse, der das Leben liebt und sich immer am Kontakt mit anderen erfreut. Es kommt nur außerordentlich selten vor, dass man ihn nicht Lächeln sieht. Und dieses Grinsen ist auf keinen Fall gespielt. Es ist einfach der Beweis für Eskos unendliche Lebensfreude und seinen Optimismus. Er lebt strikt nach dem Motto: "Wer negativ denkt, wird niemals lachen" und sieht so stets und ständig das Gute in Dingen. Sowohl in Geschehnissen, als auch in Menschen. Ein sehr wichtiger Punkt ist nämlich auch, dass Jesko jeden, den er neu kennenlernt zuerst freundlich und zuvorkommend behandelt. Er würde niemals auf die Idee kommen eine Person nur wegen des Aussehens abzuwerten. So kann man ihn tatsächlich als netten Typen bezeichnen, der anscheinend keinem Raupy etwas zu Leide tun würde.

Und auch, wenn man den Kutscher besser zu verstehen beginnt, wird dieser Eindruck nicht gemindert. Eher im Gegenteil. Hinzu zu seiner grundlegenden Freundlichkeit, kommt noch seine extreme Hilfsbereitschaft, die man vor allem an seinem Beruf erkennen kann. Er würde niemals einen Reisenden in Not auf der Straße sitzenlassen. Wer mitgenommen werden muss oder will, wird dies auch. Und so würde Jesko einen Mitfahrer sogar bis ans andere Ende der Welt bringen, ohne dafür auch nur einen einzigen Poke-Dollar zu verlangen. Ein aufrichtiges "Dankeschön", ein freundliches Lächeln und nicht zuletzt die Gesellschaft der Passagiere sind ihm Lohn genug.  Wieso sollte er auch für etwas Geld verlangen, dass ihm selbst so viel Freude bereitet? Und noch dazu braucht er keine Bezahlung, wenn er auch so überleben kann, oder nicht? Deshalb kann man guten Gewissens sagen, dass Jesko ein wirklich gutherziger Mensch ist, der es liebt anderen einen Gefallen zu tun. Selbstlos und ohne lange zu überlegen, setzt er sich so für andere ein und tut selbst für rasche Bekanntschaften Dinge, die andere nicht einmal für einen Freund machen würden, den sie bereits jahrelang kennen. Manch einer mag dieses Handeln abwegig und eventuell sogar dumm finden, doch darauf achtet der Kutscher nicht. Immerhin weiß er für sich selbst, dass diese Einstellung die ist, die ihn vollkommen glücklich macht. Da muss er sich nicht um die Meinung anderer scheren, was er eh niemals tun würde. Warum sollte man sich auch etwas zu Herzen nehmen, das von vorneherein als Beleidigung und nicht als Rat bestimmt war?

Ja, Jesko liebt die Gesellschaft von anderen sehr. Nicht nur, weil er dann seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Geschichtenerzählen, nachgehen kann, auch, weil er es liebt den Erzählungen und Erlebnissen anderer zu lauschen. Wenn der Weltenbummler eines ist, dann neugierig. Gibt es neues zu sehen und zu hören, ist er wohl der erste, der dem auf den Grund geht. Er muss einfach wissen was los ist, vor allem, wenn es um alte Mythen und Legenden geht. Doch auch die Geschichten einfacher Personen interessieren ihn zutiefst. Man kann ja nie wissen, wer später einmal ein großer Held wird, stimmt's? So kann der gesprächige Kerl mit dem unglaublichen Mitteilungsdrang auch einmal schweigen, wenn ein anderer etwas zu erzählen hat. Der Reisende ist nämlich nicht nur ein ausgezeichneter Erzähler, sondern auch ein ebenso guter Zuhörer, auch wenn er ersteres deutlich lieber tut. Noch dazu kann er einem auch die ein oder andere Lebensweisheit mit auf den Weg geben, die sich später als durchaus nützlich erweisen kann. Immerhin hat der Karrenfahrer trotz seines junges Alters schon eine Menge gesehen und gehört. An Erfahrung scheint es ihm somit nicht zu mangeln. Und selbst wenn er wegen seiner unbekümmerten Art oft nicht so wirken mag ist er ein ziemlich cleverer Zeitgenosse, der einem bei dem ein oder anderen Problem zur Hand gehen kann, wenn man ihm denn davon berichtet.

Doch man soll nicht meinen, dass Jesko nur der ruhige Zuhörer ist, der wie ein alter Mann nichts weiter zu tun hat als den Karren zu steuern: Im Gegenteil. Eski ist eine sehr aktive und vor allem abenteuerlustige Person mit wagemutigen Einfällen, bei denen andere nur die Hände überm Kopf zusammen schlagen. Hat etwas sein Interesse geweckt, geht er dem nach, egal wie verrückt und gefährlich es auch sein mag. Als Fahrgast des Bisofank-Express' bekommt man so zwar eine kostenlose Fahrt, muss sich aber auch auf die irren Ideen des Fahrers einlassen. Wer den Nervenkitzel nicht mag wird so sein blaues Wunder erleben, wenn der Abenteuer den Wagen ohne Vorwarnung vom Wege ablenkt, um mit voller Geschwindigkeit einen steilen Abhang herunterzurasen. Ja, das ist ein Einfall, wie er Jesko kommen würde. Wer ein Problem damit hat sollte dem Taxidienst also fernbleiben. Denn auch, wenn der Geschichtenerzähler sonst so umsichtig ist, verliert er in solchen Momenten das Gefühl für die Empfindung der Anderen. Womöglich denkt er einfach nur, dass es seinen Passagieren ebenso viel Freude bereiten würde wie ihm selbst und stürzt sich deshalb Hals über Kopf ins Abenteuer hinein, ohne auch nur über die Folgen nachzudenken. Gleichzeitig mag der junge Mann es sogar anderen einen Schreck einzujagen. Stets und ständig amüsiert er sich nach solchen Aktionen an den geschockten und verdutzten Gesichtern seiner Fahrgäste. Und auch im Gespräch mit anderen zeigt sich seine Vorliebe zum Streiche spielen. So macht er oft unpassende und freche Bemerkungen, nur um sein Gegenüber ein wenig zum Kochen zu bringen. Ein wenig Spaß darf er sich bei all der Hilfsbereitschaft wohl auch gönnen oder nicht?

Trotz seiner aufgeschlossenen Art, kann der Weltenbummler oft auch ziemlich kindisch sein. Diese Eigenschaft zeigt sich vor allem, wenn der Karrenfahrer auf irgendeine Art und Weise kritisiert wird. Damit kann er nun wirklich nicht umgehen. Sobald man an ihm herumnörgelt, selbst wenn es berechtigt ist, macht der 18-jährige zu und wird zu einem totalen Sturkopf. Dann bockt er herum und lässt nicht mehr mit sich reden. Es ist fast schon so als hätte man eine vollkommen neue Person vor sich. Ein weiterer Punkt ist, dass der Reisende durch seine immer-freundliche Art auch gerne einmal ausgenutzt wird. Hinterlistige Personen können so leicht mit seiner Freundlichkeit, seiner fast schon naiven Art spielen und ihn letztendlich wie einen nassen Sack fallen lassen. Denn auch wenn Jesko nicht dumm ist, bemerkt er solche Spielchen erst, wenn es zu spät sind. Wegen Leuten wie diesen zweifelt er sein positives Bild der Menschen oftmals an, schafft es aber immer wieder dieser Überzeugung stand zu halten. Um seinen Optimismus zu ersticken, braucht es weit mehr als ein paar Verräter, auch wenn Esko nicht leugnen kann, dass ihn so etwas mit tiefer Trauer erfüllt. So kann man den sonst so fröhlichen Burschen auch einmal ganz ernst erleben. Im Endeffekt geht es sogar so weit, dass er sich Leuten, die ihn enttäuscht haben und in erster Linie auch seinen Feinden ohne Gnade zu zeigen in den Weg stellt. Wenn man ihn erst einmal wütend gemacht hat, gibt es kaum noch einen halt. Dann wird der friedfertige Kutscher zu einer wahren Kampfmaschine, die mit voller Wucht jeden wegschmettert, der sich in ihr in den Weg stellt.

Alles in allem kann man den Betreiber des Bisofank-Express wohl als durch und durch hilfsbereiten Menschen bezeichnen, der sich am Glück anderer erfreut, dennoch stets und ständig zu scherzen versteht und den ein oder anderen Streich auf Lager hat. Er lebt sein Leben so wie er es möchte, mit einem Frohsinn und Neugierde, von denen sich manch einer noch eine Scheibe abschneiden kann.

VORLIEBEN
+Reisen
+Geschichten
+Gesellschaft anderer
+Mythen & Legenden
+Abenteuer
+Wälder & Berge
+Seen & Flüsse
+Seinen Beruf
+Seine Pokemon
+Gute Witze
+Lange Unterhaltungen
+Streiche
+Musik
+Obst & Schokolade
+Trockenfleisch & Reis
+Saft
+Frische Luft
+Bücher
+Grimassen schneiden
+Lachen
+Comics
ABNEIGUNGEN
-Großstädte
-Langeweile
-Einsamkeit
-Arroganz
-Intoleranz
-Scheinheiligkeit
-Spaßbremsen
-nörgelnde Leute
-Besserwisser
-Diebe
-Geschäftsleute
-Geiz
-unbequeme Klamotten
-rohes Gemüse
-bitteres Essen
-Alkohol
-Pessimismus
-Gewalt
-Regen
-Undankbarkeit
-Geld

STÄRKEN
+Freundlichkeit
+Hilfsbereitschaft
+Mut
+Aufrichtigkeit
+Wissen
+Selbstlosigkeit
SCHWÄCHEN
-Unachtsamkeit
-Naivität
-Frech
-Sturkopf
-Extreme Neugierde
-Stolz


POKEMON

YAKKU
"Was wäre ich schon ohne mein zuverlässiges Zugpokemon? Ohne ihn würde ich wohl heute in Stratos City versauern"

Bisofank ♂ Männlich
Vegetarier
Pflanzen-Attacken zeigen keine Wirkung. Anstatt Schaden zu nehmen wird der Angriffswert erhöht.
Hornattacke Vergeltung Dampfwalze
Dieses Bisofank leistete schon zur Zeiten Nautilus Narccs ausgezeichnete Dienste als Zugpokemon. Ohne zu zögern zieht es den Wagen stets und ständig durch jede Art von Gelände. Egal wie weit der Weg, oder wir steil der Berg, dieses Pokemon gibt niemals auf. Es hat ein unglaubliches Durchhaltevermögen und ist immer mit vollen Elan bei der Sache. Die meiste Zeit hört es auf die Anweisungen des Kutschers, noch dazu hat Yakku ein besonderes Gespür für Gefahrensituationen. Er ist ruhig, geduldig und zutraulich. Es scheint so als würde nichts dieses Pokemon aus der Ruhe bringen können, doch dem ist nicht so. Zum einen hasst das Bisofank Räubergruppen genauso sehr wie Jesko selbst und wird zu einer wahren Furie wenn eben solche versuchen den Wagen zu überfallen, desweiteren hat das Büffel-Pokemon Angst vor Käfern. Ja, richtig gehört: Dieser Koloss von einem Bisofank fürchtet sich vor Strawickl und Co. Sobald er ein Käfer-Pokemon erblickt, spielt er völlig verrückt und sprintet los, nur um möglichst schnell der "Gefahr" zu umgehen. Mittlerweile hat Jesko die Ticks seines Partners halbwegs im Griff. Wann immer Yakku eine seiner Panik-Attacken bekommt, beginnt Eski einfach seinen Kopf zu kraulen - Eine wahre Beruhigungstherapie für das von Furcht erfüllte Pokemon. Dass das Normal-Pokemon nicht alle Käfer fürchtet, lässt sich schließlich auch an einer ganz besonderen Freundschaft erkennen: Jeskos Lithomith und Bisofank verstehen sich nämlich prächtig, sodass Yakku die kleine Gesteinskrabbe sogar hin und wieder in seinem Afro wohnen lässt.

MERRY
"Was? Ein Wiesenior? Nein, nein. Du musst dich irren. Das ist nichts weiter als mein Schal."

Wiesenior ♂ Männlich
Adlerauge
Der Genauigkeitswert des Pokemon kann nicht gesenkt werden.
Kratzer Ruckzuckhieb Ladestrahl Dunkelklaue
Merry ist Jeskos erstes, eigenes Pokemon und damit so etwas wie der beste Freund des Weltenbummlers. Schon seit vielen Jahren begleitet dieses Pokemon den Karrenfahrer auf seiner Reise. Die Beiden sind zusammengewachsen und mittlerweile ein eingespieltes Team. Nicht umsonst läuft Jesko als Pokemon verkleidet herum. Zwar ist das Wiesenior wesentlich ruhiger und gesinnter als sein Trainer, aber das stört beide wenig. Wenn es hart auf hart kommt, kann man ihre Freundschaft eindeutig erkennen. Denn dann stellen sie sich tapfer auch den stärksten Gegnern und würden niemals vor irgendetwas zurückschrecken. Wenn es jedoch nicht zu Kämpfen kommt, ist Merry die Ruhe in Person. Die meiste Zeit des Tages schläft es und das nicht irgendwo! Sein absoluter Lieblingsplatz sind die Schultern seines Partners, wo er sich an dessen Hals schmiegen kann. Gemeinsam spielen die zwei Neulingen dann gerne mal einen Streich, indem sie das Wiesenior einfach als Schal ausgeben. Der ein oder andere Passagier ist schon vor Schreck zusammengezuckt, als das scheinbare Kleidungsstück sich plötzlich bewegt hat. Neben dem Jeskos Hals schläft das Pokemon außerdem für sein Leben gerne in Rucksäcken und Taschen. Da macht es auch keinen Unterschied, ob der Beutel einem Fremden gehört oder nicht. Da Merry nicht so leicht aufzuwecken ist, kam es schon einige Male vor, dass das Pokemon beinahe verloren ging, da es beim Abschied von einem Fahrgast immer noch in dessen Tasche döste...

MANGO
"Dieser kleine Vollidiot..."

Griffel ♂ Männlich
Mitnahme
Pokemon mit dieser Fähigkeit finden auf ihren Reisen manchmal Items, die sie mitnehmen, um sie dann ihren Besitzer zu überbringen.
Sternenschauer Doppelschlag Doppelteam Akrobatik
Mit dieser Aussage hat Jesko wohl vollkommen recht. Man kann guten Gewissens behaupten, dass Mango das aufgedrehteste und wildeste Pokemon der Kutscherbande ist. Wie es sich für ein Griffel gehört, kann das Äffchen nicht stillsitzen, ist stets und ständig am herumklettern und baut eigentlich den ganzen Tag nur Mist. Wegen seiner hyperaktiven Art ist er ständig unterwegs und geht vor allem ständig verloren. Oftmals geht er so lange auf Erkundungstour, dass der Karren schon lange wieder abgefahren ist. Gut nur, dass das Pokemon ziemlich flink ist und es immer wieder schafft die Kutsche wieder einzuholen. Wenn er dann zurückkommt, bringt er dank seiner Fähigkeit ständig irgendwelches Zeug mit. Doch leider sammelt das Griffel nicht wie zu erwarten praktische Sachen auf, sondern bringt nur unnützes Zeug nach Hause. Was hat Jesko da nicht schon alles gesehen! Verrostete Fahrradlenker, ein Paar alte Socken mit Löchern, all das war schon dabei. Eine weitere Angewohnheit Mangos ist sein besonderer Umgang mit weiblichen Fahrgästen. Sobald das Äffchen eine Frau erblickt, ändert sich seine Persönlichkeit von Grund auf. Jedenfalls scheint dies so. Dann tut das Griffel nämlich auf lieb und niedlich, setzt den Bettelblick auf und möchte um alles in der Welt von der betroffenen Frau in den Arm genommen und kräftig geknuddelt werden. Weigert sich diese weibliche Person aber, kommt es zum Desaster. Dann rastet Mango aus, wird eingeschnappt und wütend und haut der Dame einfach so mit seinem Schweif einmal kräftig ins Gesicht, bevor er schnell das Weite sucht. Das muss weh tun. Noch dazu ist Mango ausgebildetes Botenäffchen und trägt oft Briefe zwischen Jesko und seiner Muter aus. Zwar kommen diese immer an, man weiß aber nie in wie vielen Einzelteilen man das Blatt schließlich erhält.

CRUNCHES
"Wo ist sie denn jetzt schon wieder..."

Lithomith ♀ Weiblich
Robustheit
Sollte ein KO-Treffer gegen das Pokemon gelandet werden, wird es dadurch nicht besiegt sondern übersteht außerordentlich knapp.
Felswurf Katapult Käferbiss
Das jüngste Pokemon der Bisofank-Express-Bande. Ein kleines Lithomith, das unter Pokemon wohl noch als Kleinkind gilt. Und ebenso verhält es sich auch. Das kleine Käferchen ist noch ziemlich scheu und unsicher, weshalb es sich die meiste Zeit des Tages versteckt. Oftmals findet man es dann an den merkwürdigsten Orten. Doch ob man die Kleine wirklich finden möchte? Für Männer könnte diesen Unterfangen nämlich ziemlich schmerzhaft enden. Aus irgendeinem Grund hat Crunches nämlich wesentlich mehr Angst vor Männern, als vor Frauen. Wenn eine Frau das Lithomith entdeckt, rennt das Pokemon einfach davon. Blickt es jedoch unerwartet in das Gesicht eines Mannes, dann bricht das wahre Chaos aus. Ist dies der Fall verfällt Crunches nämlich in einen panischen Zustand und beginnt mit seinen kleinen Scheren zu attackieren. Und selbst, wenn man es nicht glauben mag, die Kleine weiß sich zu verteidigen! Sie kennt die Schwachstellen ihrer Gegner, vor allem DIE Schwachstelle von männlichen Menschen. Mit einem beherzten Sprung setzt sie dann zum Angriff an und kneift sich im Schritt des "Monsters" fest. Garantiert schmerzhaft. Doch warum ist das scheue Ding dann das Pokemon eines Mannes? Nun, bei Jesko gibt es keines dieser Probleme. Crunches vertraut ihrem Trainer. Mittlerweile kommt es sogar vor, dass sie manchmal, mit ganz viel Glück auftaucht, wenn der Kutscher sie ruft. Doch das ist immer noch der Ausnahmefall. Letztendlich ist Jesko trotzdem die einzige Person, von der sich das Käferchen anfassen lässt.


GESCHICHTE
"Hmm... Ich kenne viele Geschichten. Und aus all diesen spannenden Sagen möchtest du ausgerechnet meine hören? Das Leben des Jesko Narcc? Nun gut, so soll es sein. Sei aber nicht enttäuscht, wenn es sich am Ende nicht als episches Abenteuer herausstellt."
Jeskos Geschichte beginnt, wie sollte es auch anders sein, am Tage seiner Geburt. In der gigantischen Großstadt Stratos City erblickte er zum ersten Mal das Licht der Welt. Ein gesunder Junge mit dicken dunkelgrauen Haaren, ebenso wie die des Vaters Nautilus, der seinen Sohn damals stolz in den Armen hielt. Schon damals war der Kutscher sich sicher: Sein Sohn würde einmal, ebenso wie er, als Karrenfahrer durch die Welt streifen. Doch eine war mit dem Vorhaben des Vaters überhaupt nicht einverstanden: Die frischgebackene Mutter Nara, die ihr Kind viel lieber zu einem erfolgreichen Unternehmer erziehen wollte. Ja, schon da ging es los. Bereits kurz nach der Geburt, kurz nachdem der Bursche den Namen Jesko erhielt, gingen die Streitereien los. Die Eltern waren nicht verheiratet, vollkommen unterschiedlich und Das Baby war alles andere als ein Wunschkind. So wollten beide, Vater und Mutter, die Entscheidungsgewalt über das Leben des Sohnes. Doch wie sollten sie sich einigen, wenn die Vorstellungen in so unterschiedliche Richtungen gingen? Zum Wohle des Kindes entschieden Nautilus und Nara schließlich, den Kleinen erst einmal aufwachsen zu lassen. Immerhin war dieses Kind das einzige, was die Beiden noch zusammenhielt. Eine erloschene Liebe, die durch Jesko zusammengehalten wurde. Ob das nun gut oder schlecht für die Eltern war, darüber lässt sich streiten. Wichtig ist, dass sie die richtige Entscheidung trafen. Eine wahrhaft reife Lösung, die man nach so langen Streitereien nicht erwartet hatte: Sie wollten den Jungen selbst entscheiden lassen, sobald er ansatzweise alt genug war. Bis dahin lebten sie in einem Apartment in Stratos. So konnte Jesko problemlos aufwachsen. Das Sprechen lernte er schnell und gut und nach und nach zeigten sich auch die ersten Ansätze für seinen heutigen Charakter. So war er schon damals ein sehr aktives und neugieriges Kind, das nicht vor dem Neuen und Unbekannten zurückschreckte. Oft lauschte er den Geschichten seines Vaters und begann bereits als Kleinkind damit, sie auf Spielplätzen und im Kindergarten seinen Freunden zu erzählen.

Zu seinem 4. Geburtstag wurde für den Jungen dann ein Traum wahr. Von seinen Eltern bekam er sein allererstes Pokemon geschenkt. Ein Freund der Familie hatte das Kleine aus der entfernten Johto Region mitgebracht. Es handelte sich um ein Wiesor. Es stellte sich schnell heraus, dass Eski im Umgang mit Pokemon ziemlich geschickt war. Schnell freundete er sich mit dem kleinen Wiesel an und taufte ihn auf den Namen "Merry" wie ein Held aus einer seiner Lieblingsgeschichten. Durch Merry lernte der Junge schließlich, was Freundschaft bedeutet und natürlich auch wie wichtig es war Verantwortung zu tragen. Schon bald gingen Pokemon und Trainer durch dick und dünn, bald kam auch schon der Tag, an dem sie ihren ersten Kampf bestritten. Danach wurde das Kämpfen zu einer Art Leidenschaft. Immer wenn Jess mit Merry in ein Match verwickelt war, fühlte sich der Bursche wie einer der Abenteurer, von denen er bereits so viel gehört und erzählt hatte. 2 Jahre vergingen bis Esko schließlich 6 Jahre alt war. Für seine Eltern stand nun fest, dass er sich entscheiden sollte. Nautilus hatte genug vom Leben in der Stadt, er hielt es nicht mehr aus. Er wollte seine Tätigkeit als Kutscher wieder aufnehmen und hatte geplant den Jungen mit sich zu nehmen, falls er sich denn für diesen Weg entscheiden würde. Nara hingegen wünschte sich, dass Jesko eine gute Schule besucht, um dann in ferner Zukunft hier in Stratos eine Menge Geld verdienen zu können. Eine große Entscheidung für ein so junges Kind. Doch Koko wusste bereits genau was er wollte. Viel zu angetan war er von den Erzählungen seines Vaters, viel zu sehr reizte ihn die Welt da draußen, viel zu verlockend waren all die Abenteuer, die dort draußen auf ihn warten würden. Und so kam es, dass Vater und Sohn auf Reisen gingen. Die Mutter, ziemlich enttäuscht und aufgebracht, blieb allein in Stratos zurück. Damit begann Jeskos Reise...

Der Junge war nun Teil des Bisofank-Express' einem Fahrunternehmen, das hilflose Reisende durch die Welt kutschiert, oder manchmal auch Handelswaren transportiert. Mit einem Karawanenwagen, vor den das starke Bisofank Yakku gespannt war, bereisten sie so die Einall Region. Sie durchquerten Wälder, Steppen und Berglandschaften! Selbst das Meer konnte ihnen nicht trotzen! Jede Nacht schliefen sie unter freien Himmel, beobachteten die Sterne, erzählten Geschichten. Jesko lernte nicht nur die Natur in all ihrer Schönheit kennen, sondern traf auch auf die verschiedensten Leute. Personen, die alle eine Geschichte zu erzählen hatten. Trainer, mit unglaublichen Pokemon und Forscher, die die interessantesten Theorien präsentierten. All diese Leute fuhren mit dem Express durch die Welt. Jeden einzelnen von ihnen durfte Esko kennenlernen und jedesmal erfüllte es ihn mit Stolz, wenn die Fahrgäste an ihrem Zielort ankamen und sich mit einem Lächeln auf den Lippen bedankten. So verstrichen die Jahre wie im Flug. Als Jesko 8 Jahre alt war entwickelte sich Merry nach einem Spaßkampf gegen einen Pokemon-Trainer zu einem Wiesenior weiter. Da Vater und Sohn nun bereits seit 2 Jahren durch die Welt reisten und gerade in der Hafenstadt Marea City angekommen waren, beschlossen sie einen "kleinen" Abstecher zu machen. Mit Karren und allem drum und dran wurden nun sie einmal zu Passagieren, und zwar auf einem riesigen Schiff, das geradewegs auf die weit entfernte Sinnoh-Region zu hielt. Dort würde ein völlig neues Land auf sie warten, dass gerade nur danach schrie bereist zu werden. Und so boten die Narccs ihre Dienste nun auch in Sinnoh an. Die Reisen waren lang und hart, doch langweilig wurde es nie. Immerhin hatte auch dieses Land eine Menge zu bieten. Die Umwelt kam fast schon an die Einalls heran und überall tummelten sich Pokemon, von denen Jesko noch nie etwas gehört hatte. Und die Legenden! Die Mythen! Diese Region beherbergte so viele alte Geschichten, die nur darauf warteten weitererzählt zu werden! Und natürlich gab es auch hier zahlreiche Personen, denen ein kostenloser Fahrservice wie gerufen kam. Es war einfach wunderbar! Eine Traumreise! In den nächsten 5 Jahren kurvte der Karawanenwagen so nicht nur quer durchs  Land, nein. Jesko lernte in dieser Zeit auch alles wichtige, was er fürs Leben braucht. Sein Vater brachte ihm, manchmal auch mit der Hilfe der Reisenden, das Lesen, Schreiben und Rechnen bei. Und auch so hatte der Junge alle Zeit der Welt, um zu lernen. Nicht nur, dass er viele Winkel der Natur besichtigte, manche der Passagiere waren auch Forscher oder Gelehrte! Es gab so viel zu verstehen und erkennen, dass Jesko mit dem Fragenstellen gar nicht mehr aufhören konnte. Während dieser Zeit in Sinnoh fing sich Weltenbummler-Junior schließlich auch sein zweites Pokemon: Ein Griffel, das er beim Mango-klauen an einem Obstbaum erwischt hatte. Das freche kleine Ding wollte sich einfach mit den Früchten davonmachen, doch bevor dies geschehen konnte, hatte Eski es schon in einen Pokeball eingeschlossen. Dabei blieb es aber nicht lange. Der Junge hatte es nämlich viel lieber, wenn seine Pokemon stets bei ihm waren und auch mal ihren eigenen Weg gehen durften. So sperrte er das Äffchen nicht länger in den Ball, sondern ließ es an der frischen Luft. Passend zur Beute des kleinen Diebes taufte er es Mango. Wenig später, nachdem die Narccs letztendlich jeden Winkel der Region erkundet hatten, sehnten sie sich nach der Heimat. So kehrte Jesko im Alter von 14 Jahren nach Einall zurück.
 
Als erstes statteten die beiden Weltenbummler der Mutter in Stratos einen Besuch ab. Nachdem sich die beiden Kerle 5 Jahre lang nur regen Kontakt geführt hatten, war es klar, dass Nara Lloyd sie nicht gerade mit offenen Armen empfing. Ihr anfänglicher Zorn legte sich jedoch schnell. Eines musste man ihr lassen: Sie mag auf den ersten Blick kalt erscheinen, doch man erkennt klar und deutlich, dass sie sich stark um ihre Familie sorgt. Nachdem Jesko und Nautilus ein paar Wochen Zuhause verbracht hatten, sollte der Bisofank-Express aber wieder in Betrieb gehen. Immerhin warteten da draußen garantiert zahlreiche Leute, die bequemer reisen wollten. Einer der Bande blieb jedoch Zuhause. Mango, das kleine Griffel machte einfach viel zu viel Unfug, weshalb die Narccs beschlossen das aufgedrehte Pokemon vorerst in Stratos zu lassen. Nara würde ihm schon Manieren beibringen, so hofften sie jedenfalls. Also machten sich Vater und Sohn wieder auf den Weg durch die altbekannte Umgebung, ohne zu ahnen, dass die Straßen in den letzten Jahren doch um  einiges gefährlicher geworden sind...

Wochen und Monate zogen nach ihrer Abfahrt ins Land. Mit der Zeit hatten sie es sogar schon bis hin zur Route 23 geschafft, an deren Ende sich die Siegesstraße befand. Diesen Ort hatten selbst die beiden Reisenden noch nie zuvor aufgesucht. Aber immerhin hatten sie eine Mission! Sie sollten ein waschechtes Mitglied der Top-4 von der Liga abholen und zurück nach Tessera bringen - Eine wunderbare Chance für Nautilus und Jesko auch diesen Teil Einalls einmal zu erkunden. Doch da wo sich sonst nur die stärksten der Starken hintrauen, lauern natürlich auch Gefahren. Nicht in Form von wilden Pokemon, sondern von Menschen. Menschen mit Gesichtern, die Jesko bis heute nicht vergessen hat. Route 23 ist für seine steilen Klippen bekannt. Es war ein recht schweres Unterfangen den Wagen so zu lenken, dass er die engen Kurven meistern konnte. Doch die Beiden wären keine waschechten Kutscher, wenn sie diese Hürde nicht überwunden hätten. Doch eine andere Gefahr tat sich vor ihnen auf. Mit einem Mal sprangen 6 maskierte Personen aus den Büschen am Wegesrand hervor, alle bis unter die Zähne bewaffnet, sowohl mit Schusswaffen, als auch mit außergewöhnlich starken Pokemon. Sie umstellten den Wagen, verlangten Geld, Waren, alles, was man ihnen ausliefern könnte. Sie wollten den Gewinn sehen, den sie sich aus so einem großen Wagen erhofften. Doch Nautilus und Jesko hatten nichts zum hergeben. Alles, was sie dabei hatten waren sie selbst, der Wagen und ihre Pokemon, doch das kaufte die Räuberbande ihnen nicht ab. Gnadenlos richtete der Anführer seine Waffe auf Jesko. Der Junge erstarrte. Im Augenwinkel konnte er erkennen, die sein Vater um den Wagen herumlief und für einen kurzen Moment im Inneren des Karren verschwand. Nautilus hatte noch nie viel von Gewalt gehalten. Er wollte die Diebe nicht bekämpfen. Er wollte nicht, dass jemand verletzt wird. Deshalb versuchte er die einzige Lösung zu finden, bei der ein großes Desaster vermieden wird. Zurück kam er schließlich mit einem Buch, das in Leinentücher eingewickelt war. Jesko wusste genau um was es sich da handelte. Es war das Familienerbstück, das von Generation zu Generation an den nächsten Geschichtenerzähler der Narcc-Familie weitergereicht wird: Ein unglaublich altes Buch, garantiert wertvoll, fast schon antik. Dieses Buch war wahrhaftig der Schatz des Vaters. Dieses Erbstück an Diebe abzugeben, musste für ihn sein, als würde er einen Teil seines Lebens opfern. Wehmütig präsentierte Nautilus das Buch. Jesko zitterte am ganzen Körper, immer noch unfähig sich zu rühren. Der Vater erklärte, was für einen Wert dieses Buch hatte, würde man es an ein Museum oder einen Buchhändler verkaufen. Eine gewaltige Summe Geld, die den Dieben garantiert genügt hätte. Doch der Anführer der Bande schlug dem Kutscher das wertvolle Stück einfach aus der Hand. Wütend schrie er auf, doch die Worte verblassten, bevor Jesko sie überhaupt wahrnehmen konnte. Der Blick des Jungen schnellte herum. Ein riesiges Pokemon sprang auf seinen Vater zu, wild schreiend und zum Schlag ansetzend. Doch als das Pokemon vor dem Mann aufkam und sogar noch ehe die Attacke den tapferen Abenteurer treffen konnte, bröckelte der Boden unter dem Gewicht des Monsters hinfort. Plötzlich hatten weder Kutscher noch Pokemon mehr Halt und stürzten die Klippe hinab in die Tiefe. Ein hilfloser Schrei, ein Knall, dann wurde es still. Jesko sagte nichts, rührte sich nicht, wagte es nicht einmal zu atmen. Die Diebe, die ebenfalls geschockt das Weite suchten, nahm er nur als verwischte Silhouetten wahr. Sein Blick war auf den Abhang fixiert. Den Ort, an dem sein Vater eben noch gestanden hatte. Der Ort, an dem er nun nicht mehr stand. Wie in Trance erhob sich der Junge von der Kutsche und trat ein paar wackelige Schritte auf die Klippe zu. Mit vorsichtigem Blick sah er nach unten. Am Flussufer lagen zwei Geschöpfe, beide unter einigen Steinen und Sand begraben. Einmal das Pokemon, das den Angriff ausgeführt hatte und zum anderen der Vater. Er rührte sich nicht. Panisch sprintete Jesko los. So schnell er konnte rannte er den Weg entlang, der zum Fluss hinunter führte, bis er beim Körper seines Vaters ankam und vor Erschöpfung auf die Knie sackte. Vorsichtig drehte er den Mann herum und zog ihn aus den Trümmern heraus. Nautilus Augen waren fest verschlossen. Er rührte sich nicht. Er wachte nicht auf. Er atmete nicht. Sein Herz schlug nicht. Er war tot.

Jesko erinnert sich kaum noch daran, wie er den toten Vater zurück zum Karren schleppte. Auch der ganze Weg nach Stratos City zurück verblieb nur bruchteilhaft in seinem Gedächtnis. Er war wie in Trance, merkte kaum was um ihn herum geschah. Erst an das erschrockene Gesicht seiner Mutter, als er plötzlich vor der Haustür stand und ihr in die Arme fiel erinnert er sich wieder genau. Auch wie sie in Tränen ausbrach, er bei der Beerdigung krampfhaft versuchte eben diese zu unterdrücken und letztendlich alleine vor dem Grab des großen Nautilus Narcc stand und ihm schwor nur für ihn weiterzuleben und zu reisen, all das sieht er heute noch glasklar vor sich. In diesem Moment wusste er, dass er nun stark sein musste. Nun war er es, der das Erbe der Narccs weiterführen muss. Nun war er der reisende Geschichtenerzähler. Diesen Schwur würde er niemals brechen. Und aufgrund dieser Überzeugung machte er sich, sofort nachdem er den Schock halbwegs verarbeitet hatte daran, sein Versprechen zu erfüllen. Er setzten den Bisokarren wieder in Takt, schnappte sich alles, was er brauchte und startete gemeinsam mit Yakku, Merry und sogar Mango durch, um den Traum seines Vaters und auch seinen eigenen Wunsch weiterzuleben. Der Bisofank-Express war wieder mobil und auf seiner Reise merkte Jesko schnell, dass es ihm leichter fiel die Trauer und den Schmerz zu vergessen. Es dauerte nicht lange, da konnte er wieder ganz der Alte sein. Anders hätte es sich sein Vater auch nicht gewünscht. In den folgenden 3 Jahren reiste er also wieder durch die Welt, immer auf der Suche nach neuen Mitfahrern und Abenteurern. Erst vor kurzem bekam das Team rund um den Biso-Express sogar noch Zuwachs! In der Wüste südlich Rayono Citys, fing der Weltenbummler sich ein kleines Lithomith. Viel mehr war er gezwungen das Kleine mitzunehmen, da es sich in seinen Haaren festgeklammert hatte. Da das Käferchen ihm gegenüber doch recht zutraulich war, beschloss er schließlich die Kleine zu behalten und taufte sie auf den Namen Crunches. Gerade jetzt fährt er wohl auch irgendwo mit dem Wagen umher, womöglich gerade dabei einem glücklichen Fahrgast ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern...

Avatarperson: Maniwa Kawauso aus Katanagatari


Zuletzt von Jesko am So Jul 07, 2013 5:41 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Jesko Narcc
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